
Rückenschmerzen oder allgemein gesagt Störungen im Bewegungsapart sind die Volkskrankheit Nummer eins. Rückenschmerzen sind oft das Resultat von zu wenig oder zu einseitiger Bewegung bzw. Belastung. So leiden häufig schon auch Kinder an Rückschmerzen, weil sie tagtäglich eine viel zu Schwere Schultasche tragen müssen. Auch Büroangestellte (Bewegungsmangel) oder Fließband- und Schwerarbeiter (einseitige Bewegung) leiden besonders häufig an Rückenschmerzen. Diese Rückenschmerzen machen sich durch Verspannungen, Ziehen, Krämpfe und Steifheit bemerkbar.
Durch modernste Untersuchungsmethoden wie beispielsweise der Computertomographie oder der Kernspintomographie wird der Ursache der Schmerzen auf den Grund gegangen. Oft ist die Ursache von Rückenschmerzen leicht beheb- und behandelbar z.B. ein eingeklemmter Nerv oder eine Verschiebung einer Bandscheibe. In solchen Fällen ist Rückengymnastik und Physiotherapie empfehlenswert um die Rückenschmerzen in den Griff zu kriegen. Es ist erwiesen, dass mäßige Bewegung wirkungsvoll gegen Rückenschmerzen ist – Bettruhe aber genau das Gegenteil bewirkt.
Generell wird zwischen zwei Arten von Rückenschmerzen unterschieden: Akute Rückenschmerzen, also plötzlich auftretende Schmerzen oder chronische Rückenschmerzen, d. h. immer wiederkehrende Schmerzen. Nach einer ärztlichen Diagnose stehen Behandlungsmethoden mit Medikamenten, Massagen oder Akupunktur zur Verfügung. Wichtig dabei ist, dass Rückenschmerzen nur ein Symptom sind, das eine andere Ursache hat, welche in vielen Fällen aber nicht eindeutig identifizierbar ist. Oft kann keine organische Ursache gefunden werden, aber die Psyche ist ein Faktor, der bei Rückenschmerzen nicht zu vernachlässigen ist, denn in rund einem Drittel der Fälle sind seelische Belastungen zB Stress die Ursache. Sprüche wie "schwer an etwas zu tragen haben" oder "das hat ihm das Rückgrat gebrochen" zeigen, wie sensibel der Rückenbereich ist und dass es sich lohnt bereits präventiv Maßnahmen zu ergreifen z.B. durch abwechslungsreiche Bewegung, denn vorbeugen ist besser als heilen (und heulen).