
Die manuelle Therapie ist eine Form der manuellen Medizin und wird bei der Behandlung von Muskelschmerzen sowie Gelenkschmerzen eingesetzt. Die manuelle Therapie erfolgt durch einen Physiotherapeut, der speziell für die manuelle Therapie ausgebildet wurde und sich auch immer wieder Weiterbildungen im Bereich manuelle Therapie unterzieht.
Die manuelle Therapie widmet sich vor allem unterschiedlicher Techniken zur Behandlung eines Patienten nachdem ein Befund gemacht wurde. Der Unterschied zwischen manueller Medizin und manuelle Therapie besteht darin, dass unterschiedliche Techniken angewendet werden, bei der Therapie sind das die sogenannten Techniken mit Impuls, wo es um Manipulation geht.
Der Name manuelle Therapie weist darauf hin, dass der Behandelnde nur seine Hände gekonnt einsetzt, er nimmt dabei keine anderen Utensilien zu Hilfe. Seit dem 20. Jahrhundert wurde die manuelle Therapie immer wieder bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, die damit erfolgreich behandelt werden konnten.
Die manuelle Therapie unterteilt sich in verschiedene Richtungen, hauptsächlich sind das die Chirotherapie, die Osteopathie, die Chiropraktik und die Cranio-Sacral-Therapie. Die manuelle Therapie im engeren Sinne, betrachtet die speziell von den Chirotherapeuten entwickelten verschiedenen Techniken durchgeführt von fortgebildeten Krankengymnasten. Oftmals werden die Kosten für diese Therapie sogar von der Krankenkasse getragen.
Weiters gibt es für die manuelle Therapie auch noch verschiedene Varianten, die von den unterschiedlichen Regionen kommen. Sehr bekannt wäre hier die Dorn-Therapie, eine manuelle Therapie entwickelt von einem Heilpraktiker namens Dieter Dorn. Ein weiteres Beispiel wäre die Biokinematik, die der Arzt Walter Packi erfolgreich anwendete. Ein drittes Beispiel wäre noch die Vitalogie, die oft auch den zweiten Namen Atlasologie hat.